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Arbeitskreis 3: Ressourcenorientiert Altern? Konzepte des „erfolgreichen“ und gesunden Alterns und deren kritische Reflexion

Leitung: Marina Plugge, M.Sc., Melanie Zirves, M.A., M.Sc. und Angélique Herrler, M.Sc.
Zeit/Ort: Dienstags, 10.00 - 11.30 Uhr in Seminarraum S 67, Philosophikum, Albertus-Magnus-Platz
Beginn: 15. Oktober 2019
Erläuterung: Dieser Arbeitskreis wird vom fgs finanziert.
„Erfolgreiches“, gesundes und ressourcenorientiertes Altern hat sich im 21. Jahrhundert als erstrebenswertes Ideal entwickelt und scheint durch die steigende Lebenserwartung realistischer denn je. Dabei wird häufig unterschätzt, wie individuell unterschiedlich Menschen altern und wie subjektiv unterschiedlich sie ihren Alterungsprozess bewerten und gestalten. Sowohl gerontologische als auch soziologische Forschungsarbeiten zeigen, dass die Mehrheit der älteren Bevölkerung ein hohes Wohlbefinden aufweist. Gleichzeitig nehmen chronische Erkrankungen, Multimorbidität und die Anzahl Pflegebedürftiger zu. Dieses Paradoxon wird in dem Seminar interdisziplinär aufgegriffen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Als theoretische Grundlage dienen Konzepte des „erfolgreichen“ und gesunden Alterns, der Lebens- und Pflegequalität, der Salutogenese und der Gesundheitskompetenz im höheren Alter. Die praktische Basis bilden aktuelle Ergebnisse aus der Forschung zur Hochaltrigkeit. Theorie, Praxis und Methoden sollen gemeinsam erschlossen, kritisch reflektiert und in aktuelle Debatten eingebettet werden. Auf diese Weise lässt sich auch ein Transfer in Politik und Gesellschaft diskutieren.