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Arbeitskreis 3: Bedeutet uns heute die Seele noch etwas? Über den langen Wandel des Seelenbegriffs in der Philosophie und seinen kurzen Niedergang in der Psychologie

Leitung: apl. Prof. Dr. Margret Kaiser-El-Safti
Zeit/Ort: freitags, 10.00 - 11.30 Uhr in Seminarraum BI, 4. Stock, Universitäts- und Stadtbibliothek, Kerpener Str. 20 (Aufzug vorhanden)
Beginn: 28. Oktober 2016
Erläuterung: Dieser Arbeitskreis wird vom fgs finanziert. Der Titel wurde absichtlich etwas provokant formuliert, um zum Nachdenken anzuregen. Momentan macht sich der Wandel einiger, ehemals kulturell hoch bedeutsamer Wertbegriffe wie Gott, Freiheit, Seele besonders bemerkbar. Ich konzentriere mich auf den Seelenbegriff und empfehle als Seminargrundlage eine psychologische Arbeit, die gut verständlich, wenn gleich etwas oberflächlich ist (Tonja Kivits); sie wäre durch eine ebenfalls gut lesbare philosophische Literatur zu ergänzen (Wilhelm Weischedel); dazu liefere ich Ihnen noch kurz gefasste Arbeitspapiere aus meinen Vorarbeiten für ein Buch mit obigem Titel.
Ich schlage vor, die Literatur nur als Grundlage anzusehen und das Schwergesicht auf die Diskussion über Kernpunkte in Bezug auf den Seelenbegriff in Philosophie und Psychologie bei folgenden Autoren zu legen: Platon, Aristoteles, Descartes, John Locke, David Hume, Johann Gottfried Leibniz, Immanuel Kant, Friedrich Albert Lange, Franz Brentano, William James, Sigmund Freud, Carl Stumpf und John B. Watson.
Literatur:
Tonja Kivits (1994). Eine kurze Geschichte der Psychologie. Düsseldorf und Wien: Econ.
Wilhelm Weischedel (2010, 39. Auflage). Die philosophische Hintertreppe Die großen Philosophen in Alltag und Denken. München: dtv.