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Arbeitskreis 7: „Mondlaute, Raga, Conga – Extase und Versenkung.“ Musik der Kulturen – ein fremder Klang?

Leitung: Prof. Dr. Ute Büchter-Römer
Zeit/Ort: Freitags, 12.00 - 13.30 Uhr in Hörsaal XXI, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz
Beginn: 19. Oktober 2018
Erläuterung: Dieser Arbeitskreis wird vom fgs finanziert.
Bei der Musik „der mittleren Harmonie“ huldigen die Würdenträger dem Kaiser. In der Mitte des Rundzeltes residiert der Kaiser von China, das Ensemble musiziert auf “bianzong“, einem Glockenspiel. Der Gesang in der Peking-Oper klingt fern, anders. Die indische Raga hat eine Dauer von gewiss 25 Minuten, eine Zeit in der der Sitar-Spieler improvisiert, nach Regeln, musikalisch meditiert, sich in den Klang versenkt. Viele, viele Jahre benötigt der Schüler, um von seinem Meister zu lernen. Das Dorf feiert in Schwarzafrika, es gilt, die Geister anzurufen, die Trommeln heizen die Bewegungen an, immer schneller tanzen die Dorfbewohner, sie geraten in Trance, in Extase. Und auf der anderen Seite des Ozeans drücken die Congas das Lebensgefühl der Indios aus. Daneben tanzen die Tangueros ihren traurigen Gesang. Musik der Kulturen. Viele Klänge sind uns lange vertraut, durch die allumfassende Präsenz der Medien verwischen sich die Klänge. Aber ihre Bedeutung, ihre Symbole für die Menschen in China, Japan, Indien, Afrika, Südamerika und anderen Orten auf diesem Globus kennen wir hier wohl weniger. Das Seminar sucht einen Weg zu anderen Lebensweisen, ist auch ein Hörexperiment. Zum Ende der Vorlesungszeit sind Exkursionen in das Ostasiatische Museum und ggf. auch in das Japanische Kultur Institut geplant.