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Dinge im Lebenslauf (abgeschlossen)

Wissenschafliche Begleitung: Ursula Pietsch-Lindt M.A.,Tel. (0221) 470-6831
Mitarbeiter/innen: Inge Flock, Gisela Hartwig, Christiane Oppenheimer-Stix, Brigitte Poßner-Jeschke, Gisela Spieß
Zeit / Ort: wöchentlich, 13.00 - 14.30 Uhr, Koordinierungsstelle Wissenschaft und Öffentlichkeit,Untergeschoss des Gebäudes ‚Alte Mensa‘
Erläuterung:Unser Leben lang umgeben wir uns mit Dingen und sind wir von ihnen umgeben. Wir archivieren sie, tauschen sie aus oder geben sie weg. Manche begleiten uns eine kurze Zeit, andere beständig. Einige sind uns näher, andere ferner, einige werden uns auch „zu eigen“ – werden zum „Geliebten Objekt“ (T. Habermas). Die Projektgruppe „Dinge im Lebenslauf“ ist ein qualitatives Mini-Sozialforschungs-Projekt, das sich mit Fragen nach einem möglichen Bewandtniszusammenhang von Dingen und Lebenslauf beschäftigt hat. Die Mitglieder der Projektgruppe haben in Partnerarbeit nach dem Stellenwert von vorher frei gewählten Gegenständen (Objekten wie z.B. einem Hut, einer Schneiderschere, einer Puppe, einem Teddybär, einem Radio) gefragt, die in einem bestimmten Lebensabschnitt von persönlicher Bedeutung waren (oder es auch noch sind) und darauf im Modus des Erzählens geantwortet. Die so entstandenen narrativen Interviews wurden ausgewertet und im Bezugsrahmen folgender Fragestellungen interpretiert: Wie verschränkt sich in den Erzählungen (Interviews) die individuelle Aneignung der gewählten Objekte mit deren sozialer Ingebrauchnahme und ihrem kulturelle Image. Welche Rückschlüsse lassen sich auf das entwicklungspsychologische Lebenslaufkonzept von Erik Erikson ziehen?
Nach viersemestriger Arbeit stellt die Projektgruppe nun ihre Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kulturfrühstück“ der Melanchthon-Akademie Köln vor. Sie sind herzlich eingeladen mit zu diskutieren!
Termin: Donnerstag, 15. November 2012, Uhrzeit 10.00 – 12.15 Uhr
Ort: Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b , 50678 Köln